Alpen

Träume oder doch nur Schäume?! Der Pascal weiß immer alles besser, er hat vom besten gelernt. Und wir alle wissen, von wem. PIERRE von der Heldenstrasse aus Heldendorf.

Die Zugspitze ist mit 2962 m ü. NHN[2] der höchste Gipfel des Wettersteingebirges und gleichzeitig Deutschlands höchster Berg. Das Zugspitzmassiv liegt südwestlich von Garmisch-Partenkirchen in Bayern und im Norden Tirols. Über ihren Westgipfel verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Südlich des Berges schließt sich das Zugspitzplatt an, eine Karst-Hochfläche mit zahlreichen Höhlen. An den Flanken der Zugspitze befinden sich drei Gletscher: der Nördliche Schneeferner mit 27,9 ha und der Höllentalferner mit 24,7 ha; außerdem der kleinere Südliche Schneeferner mit 4,8 ha.

Die erste namentlich nachgewiesene Besteigung der Zugspitze geschah am 27. August 1820 durch den Vermessungsingenieur und damaligen Leutnant des bayerischen Heeres Josef Naus, seinem Messgehilfen Maier und den Bergführer Johann Georg Tauschl.

Es gibt die Legende, dass Kaiser Franz Joseph I. von Österreich im Jahr 1854 anlässlich der Heirat mit Elisabeth von Österreich-Ungarn („Sisi“) den östlichen Teil des Zugspitzgipfels seinem Vetter Ludwig (damals war er noch nicht König und erst 9 Jahre alt) schenkte.[3] Der Hintergrund für diese Geschichte liegt wohl in der Tatsache begründet, dass das 1851 auf dem Westgipfel errichtete, vergoldete Kreuz für Renovierungsarbeiten 1881 ins Tal gebracht und danach 1882 auf dem Ostgipfel wieder aufgestellt wurde, weil auf dem Westgipfel inzwischen eine Bergsteigerunterkunft entstanden war. Nicht der (Ost)Gipfel, der sich bereits seit über 500 Jahren auf bayerischem bzw. freisingischem Gebiet befindet, ist verschenkt worden, sondern lediglich das Gipfelkreuz wurde versetzt. Der im Karwendelvertrag von 1766 festgeschriebene Grenzverlauf zwischen Werdenfels und Tirol auf der Zugspitze wurde durch den Grenzberichtigungsvertrag zwischen Bayern und Tirol 1844 bestätigt und seither nicht mehr verändert.